Zahlen und Fakten zur Schweinemast in unserem Betrieb


Wir mästen nur reinrassige und männliche Tiere

Unser Stall bietet Platz für 250 Schweine

Das Verkaufsgewicht der Schweine beträgt 120 kg

Unser Betrieb ist

QS-Zertifiziert


Die Schweinemast im Detail


Das Leben unserer Schweine

Unsere reinrassigen Ferkel erhalten wir im Alter von ca. 30 Tagen mit einem Gewicht von ca. 9 kg. Hier sorgen zunächst zahlreiche Wärmestrahler für ein wohliges Stallklima. Durch eine ideale Stallhygiene und eigens für die Ferkel abgestimmte Futtermittel kann eine erfolgreiche Aufzucht garantiert werden. So haben wir ein perfekt auf die Tiere angepasstes Futtermittelkonzept erarbeitet. Das bedeutet für uns einen erheblichen Mehraufwand, da wir unsere Fütterung auf das jeweilige Gewicht der Schweine anpassen. Dieses Konzept wirkt sich aber positiv auf die Tiergesundheit aus.

 



Unser Betrieb

Durch den Strukturwandel in der Landwirtschaft ist die durchschnittliche Bestandsgröße auf 850 Schweine pro Betrieb angewachsen. Mit 250 Schweinen sind wir weit unter der Durchschnittsgröße von Schweinemastbetrieben angesiedelt. Es ist Teil unserer Philosophie nur so viele Tiere zu halten, wie wir Platz und Fläche haben. Unser Konzept beruht darauf unsere Tiere selbst ernähren, sowie die Gülle selbst verwerten zu können.

 

 



QS-zertifiziert

Unser Betrieb ist QS-zertifiziert. Gerade im Bezug auf unsere Schweinemast ist uns diese Zertifizierung besonders wichtig. So wird eine hohe Transparenz und Sicherheit bei der Lebensmittelproduktion sichergestellt, um letztlich frische Lebensmittel für die Verbraucher zu sichern. Damit gelten auch für unseren Betrieb strenge Anforderung an Hygiene, Wasser und das Klima im Stall. Ein zentraler Punkt ist beispielsweise eine saubere, korrekte und vor allem tiergerechte Schweinemast. Unabhängige Prüfer kontrollieren die Einhaltung aller Anforderungen im Abstand von zwei Jahren und bei unangekündigten Kontrollen.

 



Einsatz von Medikamenten

Der Einsatz von Medikamenten in der konventionellen Tierhaltung ist in den vergangenen Jahren mehr und mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Als Landwirtschaft mit Schweinemast sind wir uns diesem Problem bewusst. Gleichzeitig ist gerade bei dieser Thematik eine differenzierte Betrachtung von Bedeutung. Wir setzen auf verschiedene Möglichkeiten, auch in der konventionellen Tierhaltung nahezu ohne Antibiotika auszukommen. Beispielsweise erhalten wir unsere Ferkel aus nur einem einzigen Betrieb. Dadurch sind alle Ferkel an die gleichen Umwelteinflüsse gewöhnt. Darüber hinaus achten wir auf ein perfektes Stallklima sowie eine hervorragende Hygiene. Mit diesen Maßnahmen konnten wir den Einsatz von Medikamenten maßgeblich senken.



Kastration

Die Kastration von Ferkeln dient dazu, den sogenannten Ebergeruch des Fleisches zu verhindern. Dieser entsteht durch geschlechtsspezifische Hormone die nach dem Erhitzen des Fleisches einen urinähnlichen Geruch verursachen würden. An dieser Stelle wird häufig die betäubungslose Kastration von Ferkeln bis zum siebten Lebenstag kritisiert. Diese Kritik ist nachvollziehbar. Die Alternativen zur betäubungslosen Kastration lassen sich jedoch als einzelner Betrieb ohne entsprechendes gesetzliches Umfeld nicht umsetzen.

 



Eindrücke aus dem Schweinestall


Da die Schweinemast meist hinter verschlossenen Stalltüren stattfindet, möchten wir an dieser Stelle einige Fotos aus unserem Schweinestall zeigen. Zu einer gelungenen Öffentlichkeitsarbeit gehört für uns ein ehrlicher und offener Dialog. Daher zeigen die Fotos in der Galerie das alltägliche Leben im Schweinestall.